ZORBAS

Tanztheater von Mikis Theodorakis
Choreographie & Inszenierung: Roberto Scafati
Musikalische Leitung: Wouter Padberg
Ausstattung: Guiseppina Maurizi
Theater Trier

Foto: © Theater Trier

Basierend auf Nikos Kazantzakis autobiographischem Roman von 1946, ist diese Geschichte in den Bergen Kretas, in einer dörflichen Region mit ihrer strikten Moral und Rollenzuweisung angesiedelt – das einfache und karge Leben prägt den Alltag. Mitten hinein platzen die beiden Gestalten Basile, der Amerikaner, und Zorbas, die mit ihren Plänen, ein aufgelassenes Bergwerk zu reaktivieren, die Bewohner und das Dorfleben aufwirbeln. Die zentrale Figur des Stückes, Zorbas, Revolutionär und Freigeist, die Verkörperung von Lebenslust und Abenteuergeist, ist Ausgangspunkt für Scafatis Choreographie.
Geschichte über Sehnsucht und Aufbruch, erzählt von den seltenen Glücksmomenten und dem Schicksal in der Enge einer kleinen geschlossenen Dorfgemeinschaft. Eine Ode an das Leben!
„Filmmusik und Ballett haben zwei Dinge gemeinsam… musikalische Motive und die charakteristische Persönlichkeit des Zorbas. Ich weiß nicht warum, aber fast alle Menschen identifizieren sich mit ihm oder besser, wollen sich mit ihm identifizieren. Zorbas ist volkstümlich, verkörpert in gewisser Hinsicht das Volk; er will sich über keinen anderen erheben und liebt alle, die Witwe, Hortense, den Amerikaner…”

Mikis Theodorakis
Mit dieser großen Ballettsuite, die genau vor 40 Jahren ihre Uraufführung feierte, präsentiert sich der neue Ballettdirektor Roberto Scafati erstmalig dem Trierer Publikum. Neben dem neuen Ballettensemble wirken der Opernchor des Theaters Trier mit. Die Musik wurde vom Philharmonischen Orchester der Stadt Trier aufgenommen.

Diese Veranstaltung wird unterstützt von:

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